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Saisonabschlussreise 2010

 

Nachdem die Herren ihre erste Saison hinter sich gelassen haben und das Lehrgeld fürs erste Jahr bezahlt haben, begaben sich neun Herren davon auf eine zwei Tägige Abschlussreise. Gestartet zu diesem „Event“ sind die Herren am Samstagmorgen um 10:53 Uhr, wo Christian Häusler als Reigoldswiler als erstes den Bus betrat. An den weiteren Busstationen folgten weitere fröhliche Herren, die nur darauf warteten, dass es im Zug von Liestal endlich Richtung Bern ging.

 

Nach einer zwanzig Minütigen Gelegenheit, den letzten Proviant zu kaufen, ging es pünktlich um 11:38 Uhr Richtung Bern los. Nach einer kurzen Umsteigphase in Bern zogen die Herren mit dem Zug weiter Richtung Laupen, wo sie um 13:30 Uhr die 2. Phase, das Schienenvelo in Angriff nahmen.

 

Das diese Aktivität ein wenig Schweisstreibend werden könnte störte niemand, denn das Schienenvelo brachte einen riesen Spass mit sich. Nachdem die Herren innerhalb einer Stunde die Strecke bereits schaften, was vor dem los treten übrigens niemand dachte, entschieden die Bubendörfer sich, einen Boxenstopp in der Landi einzulegen, welche übrigens genau an der Strecke lag, bevor sie die Strecke zum zweiten Mal in Angriff nehmen konnten.

 

Auch das zweite Mal wurde erfolgreich, wurde aber nicht mehr so schnell gemeistert. Am meisten Sport auf den Schienenvelos getrieben hatten sicherlich die beiden Pascals (Wälchli und Violetti), welche jeweils einmal dem entflohenem Schienenvelo hinterher rennen mussten. Auch einen fast schon verloren geglaubten Zinnbecher von unserem Trainer Roger Wiesner tauchte mitten auf der Strecke wieder auf.

 

Nach dieser amüsanten Art Sport zu treiben, begaben sich die Herren auf einer kleinen Wanderung der Sense entlang von Laupen Richtung Neuenegg, wo sich bei einigen ein bisschen die „Müdigkeit nach der anstrengenden Velofahrt“ bemerkbar machte.

 

Endlich beim Gasthof Bären angelangt, bezogen die Herren ihre Zimmer, einige nutzen diese Gelegenheit, sich wieder ein wenig aufzufrischen unter der Dusche. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, konnten die Herren endlich einmal in Ruhe auch ein Bier auf der Sonnenterasse geniessen, da man ja bei sportlichen Aktivitäten nicht trinken sollte.

 

Bei einem exzellenten 5-Sterne Menü durften sich die Herren anschliessen verwöhnen lassen, und auch während der wohlverdienten Nahrungsaufnahme, blieb die Stimmung in der Gruppe weiterhin so ausgelassen wie zu Beginn, fragen Sie doch bei Gelegenheit mal Pascal Wälchli. Nach dem Essen konnten die Herren den Match der schweizer Eishockeynationalmannschaft verfolgen. Nach dem Spiel ging es bei einem gemütlichen „Jässli“ weiter in der Abendunterhaltung, wobei Tobias Hess mehrheitlich genervt beim Jassen anzutreffen war.

 

Weiter ging es Anschliessend mit einem Besuch in der Hauseigenen Bar welche höchst wahrscheinlich schon fast an ihre Grenzen Bezüglich Platz und Getränke kam. Nun hatten die Herren viel Zeit zum Reden und welche nicht Reden mochten vergnügten sich bei ein paar Runden Dart, so wie unser ältestes Mitglied in unserer Reisegruppe, Thomas Gretener. Nun wurden es in der Bar immer weniger Leute, viele kamen nach diesem langen Tag bereits zum Anschlag und mussten sich im Bett ausruhen. Um 00:30 Uhr wurden dann auch die letzten Herren ins Bett gejagt, da die Barbetreiberin sich dazu entschlossen hatte die Bar zu schliessen.

 

Nachdem die Herren beim schlaf ihre Batterien wieder aufladen konnten, bis auf den Armen Claude Bürgin, welcher das Pech hatte sich sein Zimmer mit Roger Wiesner teilen zu müssen, ging es an ein reichhaltiges und stärkendes Frühstück, mit einem Darmregulierendem LC 1. Nach dem Morgenessen ging es ans packen und anschliessend um etwa 10:00 Uhr starteten die Herren ihren langen Marsch nach Schwarzenburg. Laut dem Reiseführer sollte diese Strecke der schönen Sense entlang gehen, doch schnell hatte man das Gefühl vom rechten Weg abgekommen zu sein.

 

Eine Wanderung über Stock und Stein hat gerade eben begonnen und es kam noch besser. Vom rechten Weg abgekommen suchten die Herren wie verzweifelt, die gelben Wandertafeln welche uns den Weg weissten, doch statt das die Zeit nach Schwarzenburg weniger wurde, war auf den Schildern immer wieder zu lesen, das wir nicht gerade den besten Orientierungssinn hatten oder war es weil die Schilder uns den falschen Weg weissten? Keine Ahnung aber wir mussten ans Ziel kommen. Nach einer kleinen Pause auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung (so dachten wir jedenfalls), ging es auf unseren Rundlauf, der uns allen in Erinnerung bleiben wird.

 

Vor allem Franz Krebs wird sich gut daran erinnern, nachdem er uns die Kirche zum zweiten Mal prophezeit hat. Und auch wenn wir schon dachten, nun seien wir endgültig verloren, war es doch nicht so und unser Coach lenkte uns wieder auf die „richtige“ Strecke und weiter gings. Bei unserer nächsten Passage, hatten wir noch mit einer geistlichen Erleuchtung gerechnet, richtig wir waren auf dem Jakobsweg, doch statt einer Erleuchtung, schenke uns Bruder Jakob Bruder Jakob schläfst du noch? Schläfst du noch…. (sorry bin vom eigentlichen Text abgekommen). Wo war ich nun? Ach ja, statt einer Erleuchtung, bekamen wir die ersten Regentropfen zu spüren, nun musste es schnell gehen, das Picknick wurde auf ein Restaurant in Schwarzenbrug gelegt, wo es Burger und Pommes gab.

 

Kaum im Zug eingestiegen, fing es an zu Regnen. Im Zug selbst blieb die Stimmung ruhiger als sonst, den alle waren erschöpft, sogar unser Yves Leuenberger. Die einen tranken noch ein paar Bierchen, die anderen Assen noch ihren ganzen Proviant. Auf dem Heimweg fuhren wir übrigens noch durch eine Ortschaft Namens „Gasel“, über welche wir natürlich noch ein paar Witze machen mussten.

Dies war es nun von der Saisonabschlussreise der Herren und wenn sie nicht gestorben sind, dann wandern und trinken sie noch heute, Gute Nacht liebe Kinder.